Anleitung zum Ausfuellen der Flugbescheinigung mit GNSS-FR Fuer FAI-Leistungsfluege ist die gewuenschte Leistungsbewertung anzukreuzen. Es koennen mit einem Flug alle Bedingungen fuer FAI-Leistungsfluege (Silber C, Gold C, Streckenflug- ,Zielflug- und Hoehenflugdiamant - JOJO (nicht fuer Zielflugdiamant mglich) erfuellt werden. In der umrahmten oberen Hlfte des Formblattes sind die Angaben vor dem Start einzutragen. Flugaufgabe angeben. Zutreffendes Feld ankreuzen. Die Flugaufgabe wurde vor dem Start eingegeben, wenn zutreffend ankreuzen. Flugansageaenderung nach dem Take off (nur bei Zander-Logger moeglich), wird dann nur mehr "Freier Flug" gewertet. Wird keine Aufgabe angekreuzt, so handelt es sich um einen "Freien Flug" (geringste Punktezahl). Bei Motorsegler ist das zutreffende Kaestchen anzukreuzen. Soll ein Motorsegler in einer Klasse fuer Segelflugzeuge gewertet werden, so muss der Motor verplombt oder nicht betriebsbereit sein. Der Sportzeuge mu sich ueberzeugen, dass die Motorlaufzeitaufzeichnung aktiviert ist (Deaktivierung nur bei Filser LX20, Colibri moeglich). Der Sportzeuge verbindet den GNSS-FR durch einen leicht zerstoerbaren Siegel mit dem Flugzeug. Ist sichergestellt, dass der Sportzeuge die ganze Zeit bis zum Start das Flugzeug beobachten kann und auch bei der Landung anwesend ist, so kann eine Versiegelung (Plombierung) entfallen. Die Angaben der oberen umrahmten Haelfte sind von dem Sportzeugen, der beim Start anwesend war, mit Unterschrift und gltigem Sportzeugenstempel zu bestaetigen. Die untere umrahmte Haelfte ist nach dem Flug auszufuellen. Bei angesagten vollendeten Fluegen ist nur das Kreuz bei [ja] zu machen. Die Flugaufgabe ist nicht mehr anzugeben (diese ist ja im IGC File verbindlich angefuehrt). Die entsprechende Startart ist anzukreuzen (bei Hilfsmotorstart ist nichts anzukreuzen). Beim Startort ist der Flugplatz in ICAO Kennung mit Platzhhe einzutragen, weiters ist die Startzeit und der Luftdruck anzufuehren. Wurde ein Flug nicht der Aufgabe entsprechend geflogen, so ist [nein] anzukreuzen.Die Koordinaten der gewuenschten Wendepunkte ist in GGMM.MMM (so wie sie im IGC File vorliegen) in das Formblatt einzutragen. Diese Koordinaten sind vom Piloten zu ermitteln. Es ist nicht die Aufgabe des Auswerters den punktehchsten Flug aus der Flugwegaufzeichnung herauszusuchen. Beim End-/Zielpunkt ist jener Koordinatenpunkt anzufuehren, wo der Flug wertungsmaessig enden soll. Beim Landeort ist der tatsaechliche Landeort des Flugzeuges mit Landezeit und Luftdruck anzufuehren. Ist bei der Landung nicht der gleiche Sportzeuge wie beim Start anwesend, so hat der Landesportzeuge das Siegel zu oeffnen und den GNSS-FR auszulesen. Der Pilot kann ihm dabei behilflich sein. Gegebenenfalls ueberprueft der Sportzeuge auch die Verplombung bzw. Nichtbetriebsbereitschaft des Motors bei Motorseglern. Der Name der vom Computer erstellten Datei ist anzufuehren. Wird vom GNSS-FR eine Binaer-Datei (z.B. *.fil *.zan o.) und anschliessend erst ein IGC Format erstellt, so sind beide Dateien anzufuehren und der Flugmeldung beizulegen. Ein Direktausdruck vom GR1000 ist nicht erforderlich. Der Pilot ermittelt die Kilometer und Punktezahl seines Fluges und schreibt diese auf das Formblatt. Bei Motorseglern ist fuer eine einwandfreie Motorlaufzeitaufzeichnung Sorge zu tragen. Im Abflug- ,Wendepunkt- und Endpunktsektor muss mindestens eine Positionsaufzeichnung vorhanden sein. Wird ein freier Abflugpunkt gewaehlt, so muss vor diesem Punkt der Motor abgestellt sein. Der Ausklinkpunkt muss vor Verlassen des Abflugsektors nachgewiesen werden. Ein frei gewaehlter Abflugpunkt ist, wie oben beschrieben, in das Formblatt einzutragen. Das gleiche gilt fuer den Endpunkt. Wird der angesagte Endpunkt nicht erreicht, so ist der freigewaehlte Endpunkt (Punkt muss vor der Inbetriebnahme des Motors sein oder dem Aussenlandeort) unter End-/ Zielpunkt anzufuehren. Die Bescheinigung des Sportzeugen ueber die Erstellung der IGC Datei hat mit Datum, gueltigem Sportzeugenstempel und Unterschrift zu erfolgen. Das vollstaendig ausgefuellt und unterschriebene Formblatt ist gemeinsam mit einer 3 1/2 Zoll Diskette (mit Loggerfile *.igc und gegebenfalls auch das Binaerfile) dem AEC Sektion Segelflug, Prinz Eugen Strae 12, A 1040 Wien einzusenden. Horst Baumann Sportkommissaer Segelflug Wien, Jaenner 2000